In der Arbeit leitet mich der Wunsch, Menschen darin zu unterstützen, dass sie ihr persönliches Potential und ihre Ressourcen nutzen, sodass sie Sinn und Freude im Leben entfalten können und Entwicklung möglich ist. Mir ist es wichtig, dass in der Arbeit die persönliche Selbstwirksamkeit gestärkt wird, indem lebendige Beziehung bei gleichzeitiger Autonomie und Eigenverantwortung erfahren wird. So kann die Verantwortung für sein Tun und Handeln ganz übernommen werden und Freiheit gelebt und erfahren werden.
Systemisch Wahrnehmen und Handeln
Systemisch bedeutet für mich ein Denken und Handeln in Beziehungen und Wechselwirkungen. Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen sind Systeme, die in Interaktion miteinander und mit ihren Umwelten stehen. Sie kommunizieren, gestalten und beeinflussen sich gegenseitig.
Die Wirklichkeit ist nicht etwas Objektives, sondern ein kreativer Prozess. Wirklichkeit wird durch unterschiedliches Wahrnehmen, Interpretieren und Bewerten in Kommunikation erzeugt. Die Bedeutung, die Dinge und Situationen für den einzelnen haben, ist unterschiedlich. Diese Unterschiede gilt es herauszuarbeiten und zu nutzen.
In der praktischen Arbeit bedeutet das, die persönlichen Sichtweisen, Annahmen und Bedeutungsgebungen in Frage zu stellen, neue Perspektiven einzunehmen und so neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Systemisches Arbeit wird so zu einem gemeinsamen kreativen Lernprozess für alle Beteiligten. Wichtig ist mir dabei, neu Gelerntes aus zu probieren und in konkrete Handlung umzusetzen.
Ressourcenorientierung Lösungsorientierung Naturorientierung
Ich verstehe meine Arbeit als einen interaktiven Prozess mit Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen. Ausgang für den gemeinsamen Prozess sind der Auftrag und die Ziele, die meine KlientInnen verfolgen.
Anhand von systemischen Gesprächs- und Interventionstechniken erarbeiten wir gemeinsam Lösungen und Möglichkeiten für eine möglichst rasche Umsetzung der angestrebten Ziele. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Ressourcen der KlientInnen und ihres Umfeldes sowie auf den Handlungen und Sichtweisen, die auf Lösungen hinweisen oder diese bereits beinhalten.
Wichtig ist mir im gemeinsamen Prozess eine konstruktive Beziehung, die den Erhalt der höchstmöglichen Autonomie und die Förderung der Selbstorganisationsfähigkeit von Personen und Systemen unterstützt. Ich verstehe mich als Impulsgeberin in den Prozessen, mit dem Vertrauen in die KlientInnen, dass sie am besten wissen, was sie und ihre Systeme brauchen bzw. was ihnen gut tut, sie heilt.
Die Natur ist Ort und Lehrerin und ermöglicht mir in der Arbeit, mich in den Dienst eines größeren Wirkens zu stellen. Die Naturräume in ihren unterschiedlichen Qualitäten unterstützen in meiner Arbeit die Prozesse des Suchens, Veränderns, Transformierens und Heilens. Die Natur lehrt das Verstehen des Zusammenwirkens der unterschiedlichen Kräfte, zeigt ihre besonderen Qualitäten auf, konfrontiert mit Grenzen im Handeln und eröffnet neue Möglichkeiten des Seins.

